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2025-07-21 Messung des Erdungswiderstandes

Die Messung erfolgt nach dem Vierpol-Verfahren.

Gut beschrieben ist das im Leitfaden für Erdungsprüfung von Rekirsch Elektronik

Es werden 2 Hilferder gesetzt und am Messgerät angeschlossen und natürlich die zu messende Erdung.

Für einen neuen unterirdischen Stromanschluss wurde ein Kreuzerder 1,5m gesetzt + Rest vom V2A-Draht 10mm.

Der Messaufbau mit den 2 Hilfserdern.

Grün - zu messende Erde

Rot u. gelb - Hilfserder

 

7,29 Ohm Erdwiderstand zeigt mein Messgerät an.

Und nun beginnt das Rätselraten, wie niedrig muß der Erdungswiderstand sein bzw. wie hoch darf er sein?

 

Das ist in 1. Linie von der Netzform des Stromversorgers abhängig.

 

Dieser Artikel gibt einen Überblick:

 

 

Bemessungsdifferenzstrom des RCDs (früher FI).

In TT-Netzen, und theoretisch auch in TN-Netzen, wird der maximal zulässige

Erdungswiderstand durch die verwendete Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD)

begrenzt. In einem TT-Netz hat der Anlagenerder den grössten Anteil am Widerstand

des Gesamtsystems. Über den Anlagenerder muss aber im Fehlerfall genug Strom

fliessen können, damit der RCD auslösen kann, bevor die maximale zulässige

Berührungsspannung in der Anlage erreicht wird. Der maximale Erdungswiderstand

richtet sich dann nach dem RCD mit dem grössten Bemessungsdifferenzstrom:

 

RA = UB/ I∆N

 

RA = Erdungswiderstand bei Auslösung RCD

UB = Berührungsspannung max. 50V

I∆N = am RCD eingestellter Nennauslösestrom 10 mA / 30 mA / 300 mA

 

Damit ergeben sich folgende Werte:

 

RCD I∆N 10 mA       Maximaler Erdungswiderstand bei UB = max. 50 V =        5000 Ohm

30 mA                                                                                                                      1650 Ohm

300 mA                                                                                                                    165 Ohm