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2025-08-25 Frauenwald SOTA-Aktivierung mit Hindernissen

 

Sehr-Frühaufsteher macht mit der Nachteule DC0RB eine SOTA-Aktiviering mit Start um 6:30 h - kann das gut gehen???

 

Zu den Einzelheiten...

 

Sehr-Frühaufsteher sucht den Berg aus, der Frauenwald DM/BM-288 soll es sein.

 

Der DC0RB sieht die Fotos vom Frauenwald, schaut sich das 360° Bild vom DF8RU (bitte ein LIKE hinterlassen) an und stellt fest, dass da jede Menge Sendetechnik auf dem Aussichtsturm ist.

Und daneben steht nochmals ein Tower mit Sendetechnik.

 

 

 

Also hat der DC0RB schon mal vorsichtshalber das Filter eingepackt. Dazu später mehr.

 

DC0RB wird vom Wecker um 5:00 h aus dem Schlaf gerissen und steht um 6:15 h beim DF7RR vor der Haustüre.

Und, Enttäuschung, der Rote Teppich war nicht ausgerollt. Das hatte Folgen!

 

Ausgemacht war: Sehr-Frühaufsteher nimmt sein IC-705 + Powerbank mit. DC0RB nimmt die HB9CV + Ständer mit.

 

Alles ins eAuto vom Sehr-Frühaufsteher gepackt und noch schnell den SOTA-Spot im Internet abgesetzt.

Und schon ging's ab Richtung Oberfrauenwald.

 

Fein! Der Wetterbericht kündigte einen hervorragenden Tag an. Also beste Voraussetzungen für einen gelungenen SOTA-Tag.

 

Am Ziel angekommen, den kurzen, aber steilen, Fußweg hinauf gestapft, den Turm erklommen und die Technik aus den Rucksäcken geholt.

 

Ein Standort für die Antenne war schnell gefunden. Es bot sich ein kleiner Rohrmast an der Turmbrüstung an.

Eine Beilagscheibe fiel runter - nicht tragisch, die Mutter war noch da!

 

 

https://www.bergfex.de/oberfrauenwald/webcams/c18250/

 

Der 1. CQ-SOTA-Ruf hätte abgesetzt werden können, wenn da nicht eine Kleinigkeit gefehlt hätte.

Das Mikrofon für das ICOM 705 war nicht mit auf dem Berg dabei!!!

 

Gott sei Dank, hatte der DC0RB sein China-Baofeng im Rucksack!

Also das Baofeng an die HB9CV angeschlossen, aber außer Rauschen und Prasseln war nichts zu hören.

Der Empfänger war vollkommen von den kommerziellen Sendern zu gestopft!

 

 

Die große Stunde des Filters war gekommen!

Mit vor geschaltetem Filter konnten wir zwar wieder was hören, aber genau auf der Anruf-Frequenz 145,500 MHz war ein Störsignal.

Dagegen hilft auch das beste Filter nicht.

 

Recht gut sehen konnte man den "Nebel" auf der Wasserfallanzeige des IC-705.

Zeitweise war es noch viel schlechter, als auf den Fotos unten.

 

Ohne Filter

 

 

 

Mit Filter

 

 

Im rechten Bereich fällt der Unterschied besonders auf.

 

Insgesamt kann man sagen, dass das Filter den Zustopfeffekt beseitigt hat!

Wenn man sich die Filterkurve anschaut, erscheint das logisch.

 

 

Aber gegen eine direkte Aussendung eines Störsignals auf der 145,500 war es natürlich machtlos.

25 kHz drüber oder drunter war kein Störsignal zu hören.

 

 

Nach 7 QSO's mit netten OM's haben der DC0RB und der DF7RR den Turm verlassen und haben neben dem Gipfelkreuz Stellung bezogen.

Ein besonders "netter OM" ohne Rufzeichen war auch dabei, der darauf aufmerksam gemacht hat, dass die 145,500 die Anruffrequenz sei.

Ja richtig, wir haben angerufen! Und er hat trotz Aufforderung nicht geantwortet!

 

Dank an alle OM's, die mit uns verbunden waren!!! Und Grüße an alle Zuhörer!

 

 

Auf dem Foto sieht man auch die "aufwendige Filtertechnik" mit guter Wirkung.

 

Den Murphy konnten wir durch die Umquartierung nicht abschütteln.

Mitten unter dem 10. QSO hat das Baofeng den Betrieb mangels Akku-Spannung eingestellt.

Wir hatten zwar eine Powerbank, aber kein USB-Ladekabel dabei.

Somit war die SOTA-Aktivierung beendet. Leider!

 

Fazit:

Trotz Hindernissen ein gelungener Tag!

Nächstes Mal werden der DF7RR und der DC0RB die Ausrüstung auf Vollständigkeit überprüfen und vielleicht ein paar Redundanzen berücksichtigen.

Ein Dank an alle Mitstreiter und helfenden OM's!