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2026-06-07 QRM Brotjacklriegel DM/BM-012 - Update

 

Am 01.02.2026 war ich schon einmal auf dem Brotjacklriegel und habe mich mit den Feldstärken der kommerziellen Sender befasst.

..\2026-02-01\2026-02-01 SOTA-Aktivierung Brotjacklriegel u. QRM-Test.htm

Am 06.06.2026 war ich mit OE5DHO wieder zu einer SOTA-Aktivierung oben. Das TinySA hatte ich wieder im Gepäck.

 

Auf dem Handfunkgerät an einen T2LT-Antenne war praktisch gar nichts ohne Filter zu empfangen. Mit Filter hat es recht gut funktioniert.

 

An meinem IC-290D mit Richtantenne stellte ich fest, dass in bestimmten Richtungen das Rauschen erheblich zunahm.

Mit dem Filter aus China war dieser Effekt weg.

Also denkt man, Gefahr gebannt.

 

 

 

Trotzdem wurde ich das Gefühl nicht los, dass wir bei ein paar Gegenstationen einen erheblich besseren Rapport bekamen, als wir in geben konnten und das obwohl die Gegenstationen mindestens die selbe Leistung hatten, wie wir.

Möglicherweise war das reiner Zufall oder ein subjektiver Eindruck! Oder die Gegenstationen haben einen Ant.-Vorverstärker genutzt oder das S-Meter des IC-290 zeigt zu wenig an!

 

 

Um das etwas auf die objektive Ebene zu heben, habe ich, im Anschluss an die Aktivierung, mit dem TinySA an der T2LT-Ant. 2 Messungen durchgeführt.

 

Empfangsfeldstärken ohne Filter

 

 

Mit Filter

 

 

 

Ich beziehe mich nun auf die QRG von ca. 179 MHz, weil die dem 2m-Band am nächsten liegt.

 

Ohne Filter liegt diese Aussendung bei ca. -29 dBm.

Mit Filter bei ca. -54 dBm.

 

Wie ich bei meiner Messung des IC-290

..\2026-02-22\2026-02-22 ICOM IC-290D - Bericht über meine Messungen.htm

festgestellt habe, liegt die Weitab-Selektion bei ca. 111 dB.

Die Messung bezieht sich aber auf einen Eingangspegel von -107 dBm.

 

Bei einem schwachen AFu-Signal von -125 dBm hätte man zum Störer auf 179 MHz mit Filter einen Abstand von 71 dB.

Eigentlich sollte der RX vom IC-290 damit umgehen können!

 

Der Knackpunkt könnte sein:

Meine Messung bezog sich auf einen Eingangspegel -107 dBm in 50 MHz Abstand.

Aber was ist bei einem Eingangspegel von  -125 dBm und einem Abstand von 34 MHz??? Gilt da ebenfalls die gemessene Weitab-Selektion von ca. 111 dB???

Außerdem könnte auch die Vielzahl der störenden Aussendungen eine Rolle spielen.

 

Wie schon geschrieben, die Sache mit den unterschiedlichen Rapporten kann auch rein subjektiv und zufällig sein.

 

Nichts desto trotz, haben wir einige schöne Verbindungen geschafft:

 

 

Ein Dank an alle OMs!

 

Fazit

Nichts genaues weiß man nicht!

Aber man sollte darüber nachdenken und weiter recherchieren.

 

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